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Praktische und künstlerische Erfindungen im LEGO-Praktikum 2022

23.02.2022 -

Praktische und künstlerische Erfindungen im LEGO-Praktikum 2022

Eigentlich sollen die Studierenden im sogenannten "Projektseminar Elektrotechnik/Informationstechnik" nur das Programmieren in MATLAB lernen. Damit das aber nicht so theoretisch bleibt, bekommen die Studierenden in kleinen Gruppen jeweils eine große Kiste LEGO-Technik-Teile sowie einen programmierbaren Baustein nebst einigen
Sensoren und Motoren zur Verfügung gestellt, die sich dann über eine spezielle Bibliothek in MATLAB ansteuern und programmieren lassen. Deshalb wird dieses Projektseminar oft auch nur "LEGO-Praktikum" genannt.


Anhand einer selbst ausgedachten Projektaufgabe entwickeln, bauen und programmieren die Studierenden dann zwei Wochen lang allein oder in 2er-Gruppen fleißig an kleinen Maschinen und Robotern aus LEGO, die automatisch irgendeine Art von mehr oder weniger sinnvoller Tätigkeit ausführen. Dabei werden dann natürlich nebenbei die nötigen Programmierkompetenzen entwickelt, wichtige Schlüsselkompetenzen im Zeit- und Projektmanagement geschult und das Präsentieren eigener Ideen und Ergebnisse vor einer Gruppe geübt.

In diesem Jahr wurden folgende Ideen entwickelt:
- Farbsortierroboter
- automatische Kartenmischer
- Robotersteuerung für eine Kaffeemaschine
- Raumscanner
- Musik- und Melodieroboter
- Bewässerungsroboter für die Fensterbank
- Getränkeautomat
- Lightpainting-Roboter

Pandemiebedingt tüftelten, konstruierten und optimierten die Studierenden ihre Roboter, Automaten und Maschinen in diesem Jahr auch wieder komplett von zu Hause aus. Da die Studierenden sich nicht in der Universität sehen konnten, wie es in vorherigen Jahren üblich war, fanden die gegenseitige Vernetzung und das Zeigen von
Zwischenergebnissen in diesem Jahr erneut hauptsächlich über die sozialen Netzwerke statt. Hier ist eine Übersicht der studentischen Aktivitäten bei Twitter und  Instagram:

Gruppe 1: https://www.instagram.com/komm_max_bot_bauen/
Gruppe 2: https://twitter.com/2022Lego
Gruppe 3: https://twitter.com/pinkirain und https://www.instagram.com/blackphoenixwin/
Gruppe 4: https://twitter.com/emmeyDe
Gruppe 5: https://www.instagram.com/woodskirobotics/
Gruppe 6: https://www.instagram.com/chwirlo.ts/
Gruppe 7: https://www.instagram.com/legopraktikum2022/
Gruppe 9: https://twitter.com/legopraktikum22
Gruppe 10: https://www.instagram.com/jumaazamzam/
Gruppe 11: https://www.instagram.com/legomindblown/

Zur Vernetzung wurde dabei der Hashtag #LEGOPraktikum2022 genutzt.

Instagram: https://www.instagram.com/explore/tags/legopraktikum2022/

Twitter: https://twitter.com/hashtag/LEGOPraktikum2022

Einige Demonstrations-Videos der studentischen Entwicklungen und Prototypen sind auch in dieser YouTube-Playlist verfügbar:

https://www.youtube.com/playlist?list=PLWCaO6Bpqy-5yPJsgl1mXsubpE_QhR2mI

Im Anschluss an den Praxisteil des Seminars verschriftlichen die Studierenden ihre wichtigsten Ergebnisse und Resultate in kurzen Berichten, die dann als Open-Access-Publikation über das Open Journal System der Universitätsbibliothek veröffentlicht werden:

https://journals.ub.ovgu.de/index.php/LEGO

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Jahresbericht 2021

13.12.2021 -

Der gemeinsame Jahresbericht der Lehrstühle für Elektrische Antriebssysteme, Elektrische Netze und Alternative Elektroenergiequellen, Elektromagnetische Verträglichkeit & Leistungselektronik steht jetzt zum Download bereit. Er gibt einen Überblick der Lehr- und Forschungstätigkeit der genannten Lehrstühle im vergangenen Jahr.

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Rückblick auf das 18. Magdeburger EMV-Industrieseminar mit Industrieausstellung 2021

08.12.2021 -

Am 9.11.2021 fand mit einem Jahr Verspätung das 18. Magdeburger EMV-Industrieseminar mit Industrieausstellung in Magdeburg statt. Bis zum Jahr 2020 wurde diese EMV-Veranstaltung regelmäßig und ohne Unterbrechung immer im Herbst in Magdeburg in der Exfa unter der Schirmherrschaft des Lehrstuhls EMV im Institut für Medizintechnik der OVGU durchgeführt.


Die Magdeburger EMV-Industrieseminare mit Industrieausstellung haben eine lange Tradition und sind bei den Entwicklern, Konstrukteuren und Qualitätsverantwortlichen der Unternehmen sowie den weiteren EMV-Interessierten sehr beliebt. Es handelt sich um eine Veranstaltung für den EMV-Praktiker die an einem Tag über eine Vielzahl aktueller EMV-Themen informiert. Neben den Plenarveranstaltungen finden unterschiedliche Vortragsreihen und Workshops parallel statt, so dass die Teilnehmer wie bei einem „Buffet“ sich das interessierende Thema selbst auswählen können.

In einer umfassenden parallel stattfindenden Industrieausstellung können sich die Teilnehmer außerdem über die unterschiedlichsten EMV-Bauelemente, Materialien und EMV-Technologien informieren. Insbesondere der persönliche Erfahrungsaustausch mit den Referenten, ausstellenden Firmen und den Teilnehmern untereinander ist das besondere Merkmal der Magdeburger EMV-Industrieseminare. Außerdem ist diese Veranstaltung auf Grund der Unterstützung der Industrie für alle Teilnehmer kostenlos. Der Informations- und Erfahrungsaustausch der EMV-Praktiker unserer Industrie sowie die gemeinsame Lösung von EMV-Fragen in der täglichen EMV-Arbeit stehen hier an erster Stelle.

Ursprünglich für die Region Mitteldeutschland konzipiert zeigen die heutigen Zahlen von mehreren 100 Teilnehmern aus vielen Bundesländern das diese Veranstaltung schon sehr lange nicht mehr nur in Sachsen-Anhalt bekannt ist. So haben wir seit vielen Jahren auch Austeller und Referenten aus der Schweiz und Österreich. Auch im schwierigen Coronajahr 2021 gab es fast 200 Anmeldungen zum 18. Magdeburger EMV-Industrieseminar.

Nachdem im Jahr 2020 wenige Wochen vor Beginn eine Absage auf Grund der Corona Maßnahmen erfolgte stand für 2021 das Ziel unbedingt wieder mit einem Neubeginn zu starten. Die Vorbereitungen für die verspätete Nummer 18 starteten erst gut. Doch dann hing wieder im zweiten Coronajahr im Oktober auf Grund der neuen Coronasituation alles am seidenen Faden. Wenige Wochen vor Beginn musste alles umgeplant und mit einem großen Aufwand die Veranstaltung angepasst werden. Doch wir hatten dieses Mal ein bisschen Glück und eine großzügige Unterstützung und Hilfe von Helfern und Firmenvertretern. Hierbei ist besonders die Unterstützung von Dirk Potratz (Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG) und die Möglichkeiten der Stadt Magdeburg zur Nutzung von Konferenzobjekten zu nennen.

So konnte am 9. November 2021 im AMO-Klubhaus mit einem Jahr Verspätung das 18. EMV-Industrieseminar durchgeführt werden. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg und alle Teilnehmer waren begeistert und froh nach der langen online Phase endlich wieder persönlich die fachlichen EMV-Erfahrungen austauschen zu können.

Folgende Schwerpunkte wurden auf dem 18. EMV-Industrieseminar in Magdeburg behandelt. Diesmal fanden auf Grund der besonderen Bedingungen zwei Plenarvorträge in zwei unterschiedlichen Konferenzräumen parallel statt. Gleiches gilt für die Begrüßungen und Eröffnungsreden zur aktuellen Situation und Lage der EMV, welche von Dirk Potratz (Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG) und Wolfgang Weinert (OVGU Magdeburg) gehalten wurden. Die folgenden beiden Plenarvorträge von Sarah Moschüz (Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG) und Herbert Blum (Schurter AG) behandelten die Themen „Der Herzschlag der Schaltung“ und die „Hochpermeablen Kernmaterialien für die EMV-Praxis“.

In den weiteren Fachvorträgen von Florian Boess (RECOM Engineering GmbH & Co. KG) wurde zu den „EMV der DC/DC und NT-Technologien“ und von Dr. Philipp Günther (Langer EMV-Technik GmbH) zu den „Störfestigkeits-Phänomenen auf der Baugruppe“ sowie von Sebastian Wessels (Statex Produktions- u. Vertr. GmbH) zu den „Einsatzmöglichkeiten und Vorteilen von metallisierten Textilien in der EMV“ referiert.

Von den Vortragenden Frank Willberg, Patrick Hartmann, Thomas Schulze, Thomas Schulze (PHOENIX CONTACT Deutschland GmbH) wurde zu den Fragen des „Thermomanagement in der Geräteentwicklung“ und den „Robusten Leiterplattenverbindungen mit der ScaleX – Technologie“ gesprochen. Zum Thermomanagement in der Geräteentwicklung und der Leiterplattenanschlusstechnik ScaleX fand hierzu ein EMV-Workshop im kleinen Kreis statt. Anhand von Praxisbeispielen, Produkten sowie Gehäuse und Kühlkörpermustern wurden diese Fragen noch weiter diskutiert.

In den weiteren Fachvorträgen der Referenten Johann Waldherr, Thomas Hess, Steffen Schulze (Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG) kamen solche Themen wie die „Nachhaltige Lebensmittelproduktion mit Horticulture LEDs – Grundlagen, Anwendungen, Vorteile u. EMV–Lösungen sowie das Derating von Steckverbindern“ zur Sprache. Der Kreis der interessanten EMV-Themen des 18. EMV-Industrieseminar 2021 in Magdeburg wurde durch die Vorträge von Doris Hünerfauth (Feuerherdt GmbH) zum Thema „Innovative EMV-Lösungen Made in Germany: Die Entwicklung kundenspezifischer Kontaktfedern am Beispiel CERN“ und Dr.-Ing. Stephan Pfennig, Eike Suthau (LUMILOOP GmbH) zur „Störfestigkeit: Einfluss von Oberwellen auf die E-Feld-Messung mit Ground Plane“ geschlossen.

Damit ging das 18. EMV-Industrieseminar 2021 in Magdeburg mit einem vollen Erfolg zu Ende. Vielen Dank noch einmal an alle Teilnehmer, Vortragenden, Aussteller, Firmen und Unterstützer. Nachfolgend seien noch einmal mit einem besonderen Dankeschön die ausstellenden Firmen des Jahres 2021 genannt:

AR Deutschland GmbH / Europe Ltd, Phoenix CONTACT Deutschland GmbH, Schurter AG, Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG, H.-J. Seifert GmbH, RECOM Electronic GmbH & Co. KG, Feuerherdt GmbH, SE-TEC GmbH, Langer EMV–Technik GmbH, Rohde & Schwarz Vertriebs GmbH & Co. KG, Rutronik Elektronische Bauelemente GmbH, Statex Produktions- u. Vertriebs GmbH, pk components GmbH, SAMTEC GmbH, LUMILOOP GmbH, Rittal Gmbh & Co. KG.

Das Organisationsteam des 18. EMV-Industrieseminar 2021 in Magdeburg wünscht schon an dieser Stelle allen Teilnehmern und Ihren Familien ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das Jahr 2022, Gesundheit und hoffentlich ein neues Jahr mit weniger G`s für alle!

Wir würden uns freuen Sie alle gesund am 08.11.2022 zum 19. EMV-Industrieseminar 2022 in
Magdeburg begrüßen zu dürfen.

Dirk Potratz
Würth Elektronik eiSos GmbH & Co. KG

Wolfgang Weinert
OVGU, Institut Medizintechnik (Koordinator EMV)


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ACHTUNG: Wiederaufleben der Magdeburger EMV-Industrieseminare

09.09.2021 -

Am Dienstag, den 09. November 2021 findet zum 18. Mal in Magdeburg ein Industrieseminar zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) in der Experimentellen Fabrik, Sandtorstr. 23, statt.

Diese Veranstaltungsreihe wurde in der Vergangenheit jährlich durchgeführt und nur durch die „Corona -Situation“ 2020 unterbrochen. „Corona“ hat uns allen viel abverlangt. Auf Grund der aktuellen Prognosen sind wir voller Zuversicht und wollen einen Neustart der Magdeburger EMV-Industrieseminare wagen.

Mit dem Neubeginn wollen wir einen möglichst breiten Querschnitt an Informationen zu hoch aktuellen und brisanten EMV-Themen aus der EMV-Industriepraxis geben. Diese sollen die Entwicklung, Konstruktion, Qualitätssicherung, Planung u. w. Arbeitsgebiete aus unterschiedlichsten Bereichen und Branchen der Industrie und Institutionen ansprechen.

Die Magdeburger EMV-Industrieseminare wurden vom Lehrstuhl Elektromagnetische Verträglichkeit der OvGU ins Leben gerufen und ständig mit interessanten Themenstellungen für die EMV-Praxis in der Industrie weiterentwickelt. Der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit an der OvGU besteht seit 1998 und wurde 2008 vom jetzigen Lehrstuhlinhaber Prof. Dr.-Ing. Ralf Vick übernommen.

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Workshop über die theoretischen und physikalischen Grundlagen der elektromagnetischen Verträglichkeit auf der EMV 2021

09.03.2021 -

Der Lehrstuhl für elektromagnetische Verträglichkeit ist bei der nächsten EMV-Workshopreihe der Mesago, die vom 22. bis 26.03.2021 stattfindet, mit einem Workshop über die theoretischen und physikalischen Grundlagen der EMV vertreten.

Im Workshop werden den Teilnehmenden die möglichen elektromagnetischen Kopplungen und die Grundprinzipien zum Erzielen der EMV vermittelt. Durch die Anwendung unterschiedlicher Kopplungsmodelle wird die Einkopplung und Auskopplung elektromagnetischer Energie bei Schaltungen analysiert und es werden Gegenmaßnahmen erläutert. Grundlage der Darstellung der elektromagnetischen Kopplung ist die Behandlung der Elementarstrahler. Praktische Beispiele demonstrieren die Anwendbarkeit der grundsätzlichen Modelle.

Aufgrund der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie finden die Workshops in diesem Jahr unter dem Slogan "EMV goes digital" erstmalig komplett online und nicht wie ursprünglich geplant in Stuttgart statt.

Weitere Informationen... 

Text: Mathias Magdowski

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Spannende und innovative Konstruktionen beim LEGO-Praktikum 2021

09.03.2021 -

Im zweiwöchigen Projektseminar Elektrotechnik/Informationstechnik sollen unsere Studierenden Einblicke in die Programmierung in MATLAB sowie in die Sensorik, Aktorik und Robotik bekommen. Dazu werden die Studierenden zunächst in die MATLAB-Programmierung und in die Ansteuerung von LEGO-Motoren und das Auslesen von LEGO-Sensoren über einen entsprechenden Programmierbaustein eingeführt. In kleinen Gruppen konstruieren, gestalten und programmieren die Studierenden dann kleine Maschinen oder Roboter aus LEGO, die eigenständig eine mehr oder weniger sinnvolle Tätigkeit ausführen. Die Ideen entwickeln die Studierenden selbst, was für die besondere Motivation im liebevoll "LEGO-Praktikum" genannten Projektseminar sorgt. Neben den fachlichen Komponenten werden im Seminar auch Schlüsselkompetenzen geschult, z.B. in der Gruppenarbeit, im Zeit- und Projektmanagement sowie im wissenschaftlichen Arbeiten, Schreiben und Präsentieren.

In diesem Semester konnte das für den Zeitraum von vom 08. bis 19. Februar geplante Seminar pandemiebedingt natürlich nicht wie gewohnt in den Laboren im Rechenzentrum stattfinden. Ganz ausfallen sollte es trotzdem nicht und so wurde gemeinsam mit den Studierenden nach alternativen Varianten gesucht. Pandemie-konform haben sich die Studierenden die LEGO-Kästen deshalb aus der Universität abgeholt und dann von Zuhause aus im "Home-Lab" in Zweiergruppen oder allein an ihren Projekten gearbeitet. Für Rückfragen und zur Klärung von Problemen konnten sich die Studierenden jederzeit in eine Videokonferenz mit den Betreuern Thomas Gerlach, Thomas Schallschmidt, Robert Kowal oder dem Modulverantwortlichen Mathias Magdowski einwählen. Insgesamt verlief das Seminar deshalb nicht weniger erfolgreich als in den Vorjahren, wobei den Studierenden natürlich die noch freiere Zeiteinteilung der Heimarbeit deutlich entgegen kam.

In diesem Jahr wurden u.a. folgende LEGO-Maschinen gebaut:

  • ein Kalimba-Roboter
  • ein Bergungsroboter
  • ein lichtgeleitetes Suchsystem
  • ein Putzroboter
  • ein bionischer Greifarm

Da die Studierenden sich nicht in der Universität sehen konnten, fanden die gegenseitige Vernetzung und das Zeigen von Zwischenergebnissen in diesem Jahr hauptsächlich über die sozialen Netzwerke statt. Dafür nutzten die Studierenden einen vorhandenen Account oder legten Sie einen neuen anonymen oder pseudonymen Account bei Twitter oder Instagram an.

Wer mal reinschauen möchte, findet hier eine Übersicht der studentischen Aktivitäten:

Neben den vielen Fotos und Videos in den sozialen Medien gibt es auch für das mittlerweile 9. LEGO-Praktikum auch wieder eine Playlist mit den Demonstrationsvideos der Abschlusspräsentationen bei YouTube.

Im Anschluss an das Seminar halten die Studierenden ihre Resultate auch wieder in 4-seitigen Papieren fest, die über die Universitätsbibliothek veröffentlicht werden (siehe http://journals.ub.uni-magdeburg.de/ubjournals/index.php/LEGO).

Text: Mathias Magdowski

Fotos: Mathias Magdowski

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Interessante und witzige Konstruktionen beim LEGO-Praktikum 2020

09.03.2020 -

Im zweiwöchigen Seminar, das in diesem Jahr vom 11.02. bis 24.02. stattfand, bekommen die Studierenden zunächst eine Einführung in die Programmierung in MATLAB und in die Ansteuerung von LEGO-Motoren und das Auslesen von LEGO-Sensoren über einen entsprechenden Programmierbaustein. In Gruppen von 2 bis 3 Personen entwickeln, bauen und programmieren die Studierenden dann kleine Maschinen oder Roboter aus LEGO, die automatisch irgendeine Art von mehr oder weniger sinnvoller Tätigkeit ausführen. Die Ideen werden von den Studierenden selbst entwickelt, was für die besondere Motivation sorgt. Neben der fachlichen Komponente werden im Seminar auch Schlüsselkompetenzen entwickelt, z.B. in der Gruppenarbeit sowie im Zeit- und Projektmanagement.

Die Studierenden stellen sich ihre Ideen, Arbeitsfortschritte und Endergebnisse außerdem in Kick-Off-, Zwischen und Abschlusspräsentationen gegenseitig und vor den Betreuer*innen vor. Im Anschluss an das Seminar halten die Studierenden ihre Resultate auch in 4-seitigen Papieren fest, die über die Universitätsbibliothek veröffentlicht werden (Link). Die gelungensten Projekte werden auch wieder beim Studieninformationstag am 06. Juni 2020 gezeigt.

Dieses Jahr wurde z.B. ein eigener Pfandflaschenautomat entwickelt und gebaut. Dieser transportiert eine eingegebene Flasche über ein Förderband bis zu einer Kamera, welche die Flasche filmt und nach einem Barcode sucht. An der Kameraposition wird die Flasche mit einem weiteren Motor einmal um die eigene Achse gedreht. Wird dabei ein gültiger Barcode gefunden, wird die Flasche weiter transportiert. Wird kein gültiges Etikett gefunden, wird die Flasche wieder ausgeworfen. Die anderen Gruppen bauten in diesem Jahr z.B. :

  • einen Xylophon-Roboter
  • einen Fußballroboter
  • einen Memory-Roboter
  • ein autonomes Einparksystem
  • einen Knuddelroboter mit Schnurrmotor und Kraulerkennung

Das Projektseminar Elektrotechnik/Informationstechnik gibt es an der gleichnamigen Fakultät schon seit 8 Jahren. Es wird hauptsächlich von Mitarbeiter*innen des Lehrstuhls für Elektromagnetische Verträglichkeit am Institut für Medizintechnik und des Lehrstuhls für Elektrische Antriebssysteme am Institut für Elektrische Energiesysteme betreut.

Text: Mathias Magdowski

Fotos: Stefan Rakebrand (MKM)

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Vorstellung des Konzept personalisierter Aufgaben mit anonymem Peer Review auf des Jahrestagung interStudies_2 in Greifswald

09.03.2021 -

Unser Kollege Mathias Magdowski stellte das von ihm entwickelte und seit zwei Jahren in der Lehrveranstaltung "Grundlagen der Elektrotechnik" eingesetzte und erprobte Konzept personalisierter Aufgaben mit anonymem Peer als Posterpräsentation auf der Jahrestagung interStudies_2 vor. Diese hochschuldidaktische Konferenz fand am Donnerstag, den 24. Oktober an der Universität Greifswald statt. 

Bei diesem Konzept personalisierter Aufgaben bekommen alle Studierenden eine eigene Aufgabe per E-Mail zugeschickt, können diese in Ruhe bearbeiten und ihre Lösung über das Lernmanagementsystem Moodle zur Korrektur einreichen. Um den Korrekturaufwand für die Lehrenden zu senken, begutachten sich die Studierenden dann anhand einer ebenfalls personalisierten Musterlösung in einem anonymen Peer-Review-Prozess gegenseitig. Das ganze Verfahren läuft automatisiert ab und ist dadurch gut skalierbar. Gegenüber einfachen Multiple-Choice- oder Zahlenwert-und-Einheit-Aufgaben lassen sich hier auch der Ansatz und gut Rechenweg bewerten. Das Ziel ist dabei, Bulimielernen in einer Lehrveranstaltung wie den Grundlagen der Elektrotechnik zu verhindern, kontinuierliche Mitarbeit zu fördern und zeitnahe sowie individuelle Rückmeldung zu ermöglichen.

Das auf der Konferenz gezeigte Poster kann hier angeschaut und heruntergeladen werden.

Der für den Konferenzband eingereichte Abstract ist ebenso hier zu finden.

Weitere Informationen zu den personalisierten Aufgaben finden sich auch in folgenden Foliensätzen:

 

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Jahresbericht 2018

06.12.2018 -

Der gemeinsame Jahresbericht der Lehrstühle für Elektrische Antriebssysteme, Elektrische Netze und Alternative Elektroenergiequellen, Elektromagnetische Verträglichkeit & Leistungselektronik steht jetzt zum Download bereit. Er gibt einen Überblick der Lehr- und Forschungstätigkeit der genannten Lehrstühle im vergangenen Jahr.

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Letzte Änderung: 20.12.2021 - Ansprechpartner: Webmaster