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Mäuse in der Absorberhalle!

16.10.2015 -

Am bundesweiten Türöffner-Tag von MausFans für MausFans öffnete der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit am 3. Oktober zum zweiten Mal die Türen der Absorberhalle in der Experimentellen Fabrik. In kleinen Experimenten konnten Kinder zwischen 5 und 10 Jahren alles über Funkwellen und ferngesteuerte Autos erfahren.

In Mitmach-Stationen konnten die Kinder ausprobieren, wie ein ferngesteuertes Auto funktioniert, wie die Funksignale übertragen werden und warum sich manche Fernbedienungen gegenseitig stören. Außerdem wurde gezeigt, wie man Funkwellen mit einem Metallgitter unterdrücken kann und warum Essen in einem Metalltopf in der Mikrowelle nicht warm wird. Die sechs Vorführungen zwischen 10 und 16 Uhr für jeweils etwa 10 Kinder waren mehrere Wochen im Voraus ausgebucht. Die Vorbereitungen und Anstrengungen der Organisatoren wurden mit vielen interessierten, erstaunten und begeisterten Kinderaugen belohnt.

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Maus-Türöffner-Tag am 3. Oktober 2015

15.09.2015 -

Zum zweiten Mal öffnet der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit seine Absorberhalle zum Maus-Türöffner-Tag am Samstag, dem 3. Oktober 2015.

Bei dieser bundesweiten Aktion der bekannten Sendung mit der Maus, die bereits zum fünften Mal stattfindet, können Betriebe und Forschungseinrichtungen ihre Türen für Mausfans öffnen. Für diese Zielgruppe wird am Beispiel von ferngesteuerten Autos erklärt, wie eine Funkübertragung funktioniert, wie sich mehrere Funkfernbedienungen gegenseitig stören können und was dabei passieren kann. Eingeladen sind Kinder zwischen 5 und 10 Jahren. Weitere Informationen gibt es direkt beim WDR!

Leider sind die meisten der 60 Plätze schon ausgebucht, so dass nur noch Anmeldungen für den Termin um 15 Uhr möglich sind.

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Magdeburger Studententeam erreicht Platz 2 bei der 2015 Student EMC Hardware Design Competition

29.07.2015 -

Die Studenten Nils Harder und Van Thu Do haben gemeinsam an der 2015 Student EMC Hardware Design Competition teilgenommen, die im Rahmen des Joint IEEE International Symposium on Electromagnetic Compatibility and EMC Europe in Dresden stattfand, und einen erfolgreichen 2. Platz von 4 teilnehmenden Teams belegt. Im Rahmen des Wettbewerbs sollten studentische Gruppen einen leistungselektronischen Tiefsetzsteller bauen, der gewisse technische Spezifikationen erfüllt und dabei möglichst wenig elektromagnetische Störungen erzeugt. Im Laufe des Wettbewerbs sollen die Studenten so zeigen, dass sie das im Studium erworbene Wissen auch in einer komplexen, praxisnahen Aufgabe anwenden können und typische Problemstellungen im Entwicklungsprozess meistern können. Die Betreuung durch Professoren und Mitarbeiter sollte sich dabei auf ein Mindestmaß beschränken. Der Wettbewerb wird vom Education and Student Activities Committee (ESAC) und der IEEE EMC Society unterstützt.

Die Ergebnisse des Teams im Einzelnen:

Geleitete Emissionen: 2. Platz (zusammen mit Platz 3 der Gesamtwertung)
Welligkeit des Ausgangsspannung: 2. Platz (zusammen mit Platz 3 der Gesamtwertung)
Dokumentation: 2. Platz
Mechanischer Aufbau: 1. Platz (zusammen mit Platz 1 der Gesamtwertung)

Der Lehrstuhl für EMV gratuliert zur erfolgreichen Teilnahme und würde sich freuen, die Teilnahme im nächsten Jahr mit einer neuen Mannschaft zu einer Tradition werden zu lassen.

Fotos: Nils Harder, Van Thu Do

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Forschen-und-Entdecken-Nachmittag für Ferienkinder

23.07.2015 -

Am 15. und 22. Juli bot der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit in Zusammenarbeit mit dem Forschungscampus STIMULATE im Rahmen der Ferienfreitzeit der Otto-von-Guericke-Universität einen Forschen-und-Entdecken-Nachmittag an. Eingeladen war eine Gruppe von 19 Kindern im Grundschulalter. Die Kinder konnten in fünf Stationen kleine Experimente aus der Elektro- und Medizintechnik ausprobieren.

Dazu gehörten:

  1. Gestensteuerung: Es wird gezeigt, man man einen Computer steuern kann, ohne Maus und Tastatur zu berühren, allein durch Bewegung der Hand in der Luft. Dabei kann man z.B. das Modell eines Herz drehen und bewegen oder sich virtuell durch ein Modell von Magdeburg bewegen.
  2. Was sind Interferenzen? Es wurde erklärt wie ein ferngesteuertes Auto funktioniert, warum sich manche Fernbedienungen gegenseitig beeinflussen und was man dagegen tun kann.
  3. Was leitet Strom? Die Kinder können ausprobieren, welche Materialien den elektrischen Strom leiten und mit einer Batterie sowie ein paar Kabeln eine kleine Glühlampe zum Leuchten bringen.
  4. Wie bitte? Es wurde gezeigt, wie man Nachrichten mit Hilfe eines Morse-Codes verschlüsseln und übertragen kann. Die Kinder konnten sich dann gegenseitig eine kurze Nachricht schicken.
  5. Früchte-Memory: Die Kinder versuchten Schnittbilder von Früchten aus einem MRT oder einem Röntgengerät den entsprechenden echten Früchten zuzuordnen.

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Erfolgreiche Teilnahme an der 7. Firmenstaffel

16.07.2015 -

Bei der 7. Magdeburger Firmenstaffel am 9. Juli im Elbauenpark belegte das Mixed-Laufteam der IEEE Student Branch einen erfolgreichen 141. Platz von ca. 550 anderen Mixed-Staffeln. Die jeweils 3 km liefen Nils Harder, Katrin Ibing, Daniel Helge-Theune, Frederieke Kücke und Mathias Magdowski (Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit) in einer Gesamtzeit von 01:15:23 h.

Bei trockenen, nicht zu warmen und leicht windigen Wetterbedingungen konnten die bei den gemeinsamen Trainingsterminen erarbeiteten Potentiale gut umgesetzt werden. An der diesjährigen Firmenstaffel nahmen insgesamt knapp 1000 Mannschaften teil, davon 44 Mannschaften der Otto-von-Guericke-Universtität.

Foto: Lars Middelstädt

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Mehr als 50 interessierte Schülerinnen und Schüler beim Zukunftstag

29.04.2015 -

Beim jährlichen Zukunftstag, der in diesem Jahr am Donnerstag, den 23. April stattfand, besuchten mehr als 50 Schülerinnen und Schüler die Experimentelle Fabrik. An diesem Tag sollen vor allem jüngere Schüler und besonders Schülerinnen für technische Berufe und Arbeitsfelder begeistert werden.

Vom Forschungscampus STIMULATE wurde zusammen mit dem Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit eine Demonstrationsreihe "Hightech für die Medizin" angeboten. In den einzelnen Stationen
- Mit Röntgen 3-dimensional in den Körper schauen
- Mit dem Magnetresonanztomograf 3-dimensional in den Körper schauen
- Rettungswagen der Zukunft
- Mit wie vielen funkferngesteuerten Autos kann man gleichzeitig fahren?
- Warum hört man das Handy manchmal im Radio?
lernten die Schüler interessante Details über Medizintechnik und Elektrogmagnetische Verträglichkeit und konnten auch selbst kleine Experimente durchführen.

Fotos: Stefan Berger

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3. Platz beim Science Slam in Halle

29.04.2015 -

Bei einem Science Slam haben Wissenschaftler 10 Minuten Zeit, um das Publikum in einem kurzen Vortrag von sich und ihrem Forschungsthema zu überzeugen. Der HALternativ e.V. veranstalte am 17. April zusammen mit den Franckeschen Stiftungen der ersten Science Slam in diesem Jahr in Halle. Veranstaltungsort war der Freylinghausen-Saal mit etwa 300 Sitzplätzen.

Neben Mathias Magdowski vom Lehrstuhl für EMV (Platz 3) traten auch Matthias Stahnke aus Aachen (Raketenforschung), Romy Höhne aus Halle (Soziologie und Politologie), Tim Gailus aus Hannover (Marketing) und Jan Hinnerk Thür (Musik und Philosophie) an. Moderiert wurde die Veranstaltung von Peter Brock von den Franckeschen Stiftungen und der Science-Slam-Ikone Andre Lampe von der FU Berlin. Für Pausenunterhaltung sorgte das Instrumental-Trio "Das Schweiger der Slammer".

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Gastvorlesung am German-Russian Institute of Advanced Technology in Kasan, Russland

24.03.2015 -

Seit 2014 besteht zwischen der Otto-von-Guericke-Universität (OvGU) in Magdeburg und der Technischen Andrej-Nikolajewitsch-Tupolew-Universität (KNRTU-KAI) in Kasan, Russland eine Kooperation im Rahmen des German-Russian Institute of Advanced Technologies (GRIAT). Ziel des GRIAT ist die Ausbildung von hochqualifizierten Ingenieuren in der KNRTU-KAI und in den deutschen Partneruniversitäten, zu denen neben der OvGU auch noch die Technische Universität Ilmenau gehört. Die erfolgreichen Studenten erhalten zwei Abschlüsse, einen der KNRTU-KAI und einen der deutschen Partneruni.

Für den Masterstudiengang "Electrical Engineering and Information Technologies" hielt Dr. Mathias Magdowski in einem Blockseminar vom 16. bis 20. März den ersten Teil der Vorlesung "Modern Concepts of Electromagnetic Compatibility and EMC Measurements" in Kasan. Der Kurs bestand aus einer täglichen Vorlesung und einer Rechenübung. Behandelt wurden die Themen:

  • Rechnen in Dezibel,
  • Gleichtakt- und Gegentaktsignale,
  • Zeit- und Frequenzbereich,
  • Kopplungsmechanismen und 
  • Elementarstrahler.

Wie alle anderen Lehrveranstaltungen am GRIAT wurde auch dieser Kurs in Englisch durchgeführt. Die zehn russischen Studenten des ersten Masterstudiengangs waren mit großen Interesse dabei und bedankten sich am Ende der Woche mit Schak-Schak, einer tatarischen Gebäckspezilität, als Abschiedsgeschenk bei ihrem Dozenten.

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Zwei Workshops auf der EMV in Stuttgart vom 24.-26. März

13.03.2015 -

Der Lehrstuhl für Elektromagnetische Verträglichkeit ist in diesem Jahr mit zwei Workshops auf der Internationalen Fachmesse für EMV in Stuttgart vertreten. Vom 24. bis 26. März ist dort einer der wichtigsten Treffpunkte der EMV-Branche in Deutschland. Organisiert wird die Veranstaltung von der Mesago Messe Frankfurt GmbH. Veranstaltungsort ist die Landesmesse Stuttgart bzw. das Internationale Congresscenter Stuttgart (ICS).

Im ersten Workshop (am Dienstag, den 24. März von 8.30 bis 11.30 Uhr) von Prof. Ralf Vick geht es um die theoretischen und physikalischen Grundlagen der EMV. Den Teilnehmern werden die möglichen elektromagnetischen Kopplungen und die Grundprinzipien zur Sicherstellung der EMV vermittelt. Durch die Anwendung unterschiedlicher Kopplungsmodelle wird die Ein- und Auskopplung elektromagnetische Störungen in Geräte und Systeme analysiert. Weiterhin werden typischen Gegenmaßnahmen erläutert und anhand praktischer Beispiele demonstriert.

Im zweiten Workshop (am Donnerstag von 8.30 bis 11.30 Uhr) von Dr.-Ing. Mathias Magdowski geht es um die Modenverwirbelungskammer als alternative EMV-Messumgebung. Weitere Referenten sind Prof. Hans Georg Krauthäuser von der TU Dresden sowie Christian Stipp von ETS-Lindgren. Der Workshop beginnt mit den Grundlagen und dem typischen Aufbau einer Modenverwirbelungskammer (MVK). In einem theoretischen Teil werden die physikalischen Gesetzmäßigkeiten des elektromagnetischen Hohlraumresonators als Grundstruktur einer MVK besprochen und die statistische Beschreibung von ‚verwirbelten’ Feldern behandelt. Darauf aufbauend folgt ein praktisch orientierter Teil, in dem die Grundkalibrierung einer MVK und die normgerechnete Messung der Störabstrahlung und Störfestigkeit erklärt wird. Ausgewählte Messungen mit Feldsonde und Spektrumanalysator werden direkt während des Workshops an einer portablen MVK vorgeführt.

Die Anmeldung zu beiden Workshops erfolgt über die Webseite der Mesago unter http://www.mesago.de/de/EMV/Die_Workshops/Willkommen/index.htm.

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3. Platz beim Science Slam in Leipzig

09.03.2015 -

Bei einem Science Slam präsentieren Wissenschaftler ihr Fachgebiet oder Forschungsthema in 10 Minuten möglichst anschaulich, spannend, unterhaltsam und humorvoll. Ähnlich wie beim Poetry Slam entscheidet am Ende das Publikum, wer am besten vorgetragen hat. Auch in diesem Jahr lud das Schauspiel Leipzig zum Science Slam auf die Große Bühne, diesmal am 28. Februar. Mit dem Thema "Wozu braucht man eine 4 m x 6 m x 8 m große Mikrowelle?" konnte sich Mathias Magdowski (Lehrstuhl für EMV) vor 600 Zuschauern mit 55 Punkten den 3. Platz von sechs Slammern sichern.

In seinem Vortrag erklärte er, was normale Mikrowellenöfen und Modenverwirbelungskammern gemeinsam haben, wie man damit elektrische Geräte auf ihre elektromagnetische Verträglichkeit testen kann und welche unerwarteten Effekte dabei auftreten können. Der 2. Platz (57 Punkte) ging an Franca Parianen-Lesemann, Science-Slam-Bundesfinalistin von 2014, mit einem Vortrag über Spiegelneuronen und wie diese unser zwischenmenschliches Verhalten beeinflussen. Den 1. Platz (65 Punkte) sicherte sich der Physiker Reinhard Remfort, Deutscher Meister im Science Slam von 2013, mit seinem Slam unter dem Titel „Dienliche Defekte“. Sein Thema ist die „Epitaxie hochreiner Diamantenschichten zur Untersuchung oberflächennaher NV-Störstellen“. Remfort erklärte, wie sich solche Störstellen in Diamantgittern mit einem Laser anregen lassen und damit bessere Magnetfeldsensoren entwickelt werden können.

Moderiert wurde die Veranstaltung von Slam-Ikone Tobias Gluffke vom Halternativ e.V. aus Halle. Am Ende gedachte das Publikum dem kürzlich verstorbenen Leonard Nimoy (bekannt als Mr. Spock aus dem Star-Trek-Universum) durch kollektives Zeigen des "vulkanischen Grußes" (siehe Foto). Mathias Magdowski hat es leider nicht mehr ganz auf das gemeinsame Selfie der sechs Slammer geschafft.

Fotos: Tobias Gluffke, Reinhard Remfort

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